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Beneteau Oceanis 473 Clipper

Beneteau Oceanis 473 Clipper

Der Riss der Beneteau Oceanis 473 Clipper

Riss der Beneteau Oceanis 473 Clipper

Die Beneteau Oceanis 473 Clipper war 7 Jahre alt, von der Ausstattung her war alles, was man braucht vorhanden. Die Segel ohne jede Beanstandung, Anker und Geschirr waren voll OK. Kojen und Waschraum sauber und ordentlich. Kombüse komplett ausgestattet mit allem, was man auf See braucht. Alle Seeventile waren leichtgängig und frei bedienbar. Fender in ausreichender Anzahl vorhanden. Technik und der Motor nach dem ersten Checken OK.

Da das Boot erst auf den zweiten oder dritten Törn unterwegs war mussten dann doch einige Arbeiten von uns durchgeführt werden.

  • Bei Regen, welchen wir die ersten zwei Tage hatten, war die achter Kabine Steuerbord ein Feuchtbiotop, wo das Wasser her kam konnten wir nicht herausfinden.
  • Der Achterstag auf der Backbord Seite war lose und hat ca. 20 cm Spiel, alle anderen waren OK, wir haben es nachgespannt so wie beim Rest des Bootes.
  • Der Ablauf auf der Backbordseite, wo Motorsteuerung ist, war durch einen Stein und Schmutzpfropfen verstopft, nach gründlicher Reinigung war auch dieses Thema erledigt.
  • Das die Seile vom Travellerschlitten dreifach in sich verdreht waren sei nur am Rande erwähnt, auch das haben wird durch lösen und Instandsetzung gelöst. Auf den meisten anderen Leinen fehlte zwar überall der Achterknoten als Abschluss, aber auch das wurde dann als Trainingsmaßnahme gemacht.
  • Das das Großsegel im mittleren Bereich einen kleinen Hänger hatte war auch nicht durch trimmen des Baumes ganz zu beheben. Beim setzen des Segels musste immer ein Mann an den Baum um an der Stelle Hilfestellung zu geben.
  • Das wir durch den Anschluss unseres Landkabels in den ersten Marinas immer den Steg dunkel schalteten war auch nicht so schön, die anderen Bootsbesatzungen fanden es nicht so lustig. Das Landkabel hatte ein abgerissenes Erdkabel auf das FI Schalter reagieren. Aber das war noch nicht alles. Die Anschlussdose am Boot hatte auch ein nicht mehr festes Erdungskabel welches bei Bewegung, was im Hafen ja da ist, den Effekt dass die Sicherung unseres Bootes sich abschaltete. Auch dieses wurde dann von uns behoben, heißt Ausbau der Anschlussdose nach legen des Kabels, Dose neu verkabeln, und das alles außerhalb des Bootes mit der Gefahr das etwas ins Wasser fällt. Aber auch dieses Problem wurde gelöst zur Freude der Mannschaft und der Nachbarboote.
  • Als letzten Punkt kam dann das unsere Genua unter voller Fahrt sich mit einem lauten Knall nach untern verabschiedete. Die Genua war voll OK keine Spuren von Beschädigungen oder aufgehen von Nähten. Sie musste halt komplett abgenommen werden. Nach dem wir dann einen Mann zur Mastspitze zur Überprüfung auf Beschädigungen gebracht hatten, der den Halter der Genua wo der Rest des verrosteten Metalösse noch zu sehen war nach unten brachte. Dann erneuerten wir nach Einkauf in einem Bootsshop diese Teile, oben und unten an der Halterung der Genua, und setzten diese dann wieder neu in ihren Führungsschiene. Danach war die Genua wieder voll einsatzfähig.
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